Tag 1 – Hirschhorn -> Eberbach

2016 - Neckarsteig

2016 – Neckarsteig

4.30 Uhr, der Wecker klingelte, es war noch eine Stunde Zeit, bis Oli vor meiner Tür stehen würde.

Ein Tag, den wir Trekker kaum erwarten konnten. Die Trekkertour 2016 stand an. Auf dem Weg in den Odenwald sammelten wir noch Jörg und Schoko ein.

Endlich wieder eine 4er-Tour. Die Trekker waren komplett.

Nach unserer obligatorischen Frühstückspause im Restaurant zur goldenen Möwe (MC D) übernahm Schoko die Fahrerposition, so dass Oli und ich uns auf die Wandertour mit den ersten 2 Bierchen einstimmen konnten.

2016 - Einstimmung

2016 – Einstimmung

Das Ziel der Anreise hieß „Hotel“ Grüner Baum in Neckargerach. Der „Grüne Baum“ war in unserer Planung das letzte Ziel der Wanderung, an dem wir zwei Tage später ankommen wollten. Nach Absprache mit den Wirtsleuten, stellten wir das Auto auf dem Parkplatz ab und rüsteten uns für unsere 3-tägige Wanderung. Die Wanderschuhe festgezogen und die Rucksäcke aufgeschnallt liefen wir zum Bahnhof, um von dort mit der S-Bahn nach Hirschhorn zu fahren.

Um 14:19 waren wir pünktlich in der Bahn und genossen auf der 20-minütigen Fahrt unser erstes gemeinsames Bierchen.

In Hirschhorn angekommen, suchten wir den Einstieg auf den Neckarsteig. Wir freuten uns auf die ca. 13 km bis zu unserem Tagesziel in Eberbach.

2016 - The Trekker in Hirschhorn

2016 – The Trekker in Hirschhorn

Zunächst liefen wir durch die hübschen kleinen Gässchen der Stadt, bis es hinaus in den Wald ging.

Gleich zu Beginn stiegen wir auf die maximale Höhe der Tagesetappe (ca. 280 Hm) an. Wir nutzten jede Pause für einen Stärkungsschluck. Eine Pause an der Burg Hirschhorn, dann an der „Hoppe-Schutzhütte“, mal an einem Baumstamm.

2016 - Baumstammpause

2016 – Baumstammpause

Wie auf jeder Tour, wurde erst einmal der Alltagsstress abgebaut und aus dem Körper „gespült“. Die „Stärkungsgetränke“ zeigten schon bald Ihre Wirkung und so wurde es eine beschwingte, lustige erste Tagesetappe bis nach Eberbach. In Eberbach hatten wir im Hotel Garni Neckarblick unsere beiden Doppelzimmer reserviert. Das Hotel trug nicht umsonst seinen Namen „Neckarblick“. Und von wo aus hat man den besten Blick auf eine Landschaft? Natürlich von oben. Also galt es noch einmal einen steilen Anstieg zu bewältigen. Es war gar nicht so verkehrt, dass wir noch einen anstrengenden Aufstieg hatten. So konnten wir noch ein paar Promille ausschwitzen, bevor wir an der Rezeption einen „ordentlichen Eindruck“ machen mussten, um unsere Zimmer zu bekommen. Unsere Rechnung ging auf und wir bekamen unsere Zimmer mit wunderbarem Ausblick auf den Wald und in der Ferne auf den Neckar. Leider war das Hotel nur mit Frühstück, so dass wir uns um ein Abendbrot kümmern mussten. Wir befürchteten, noch einmal den Abstieg ins Dorf und anschließendem neuen Aufstieg absolvieren zu müssen. Aber das Glück war uns holt und die überaus freundliche Hoteliersfrau bat uns Schnitzel mit Kartoffelsalat zu einem fairen Preis an, was wir sehr gern annahmen. Wir hatten eine Stunde Zeit, um unsere Zimmer zu beziehen und mit Hilfe der Dusche wieder ein wenig fit zu werden. Nach dem Abendbrot ging wir alle auf die Zimmer und freuten uns auf die Betten.

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