17. Tour – 2012 – Schwarzwald (Schluchtensteig)

17. – 20.05.2012

Baumstammfoto 2012: Schoko - Thorsten - Jörg - Oli

Baumstammfoto 2012: Schoko - Thorsten - Jörg - Oli

In diesem Jahr sollte die Tour etwas anspruchsvoller werden, als im Jahr zuvor. Während einer Vorbesprechung erwähnte Schoko den Schluchtensteig im Schwarzwald. Bei der Recherche für die Tour 2012 stieß Thorsten wieder auf den Schluchtensteig und schaute sich diesen genauer an.

Je länger er sich mit diesem Wanderweg beschäftigte, desto interessanter klang er. Seine Entscheidung stand fest:
2012 werden die Trekker den Schluchtensteig erwandert haben.

Tag 1:

Um 5.00 Uhr fuhr Oli bei Thorsten vor, der ihn bereits vor der Tür erwartete. Schnell die Sachen in den Kofferraum und weiter zu Jörg. Wie besprochen rief Thorsten Jörg von unterwegs aus an, damit auch er gleich vor die Tür kommen konnte. Thorsten wählte Jörgs Nummer und es klingelte. Es klingelte lange, sehr lange, endlos lang. Stand Jörg etwa schon vor der Tür und wartete bereits auf die beiden?

Nein, viel „besser“.

Jörg hatte ein weiteres Mal den Tourstart verschlafen. Es war wohl wieder der Wecker, der nicht funktionierte. So sagte Jörg.  🙂

Kurz umdisponiert und erst Schoko abgeholt. Dadurch hatte Jörg 20 Minuten an Zeit gewonnen, um fertig zu werden.

2012 - Herrentagseinstimmung

2012 - Herrentagseinstimmung

Um 5.30 war es dann soweit. Wir waren auf dem 740 Kilometer langen Weg quer durch Deutschland in den Schwarzwald. Gegen 8.00 gab es die traditionelle Frühstückspause im „Restaurant Goldene Möwe“ (McD). Die anschließende Weiterfahrt übernahm dann Schoko. Oli und Thorsten begannen mit der Einstimmung auf den Herrentag. Die folgenden 3 Bier im Auto zeigten bei Thorsten deutliche Wirkung:

Die starke Durchspülung der Nieren forderte ihren Tribut. Alle 15 Minuten musste er “mal raus”.

Der Zeitplan war wieder gut durchorganisiert und Ziel war es, um 13:00 Uhr in Blumberg am Bahnhof der Sauschwänzlebahn zu sein. Die vielen Zwangspausen, die die anderen drei versuchten, weiter hinauszuzögern, verlängerten natürlich die Anfahrt.

Trotzdem erreichten wir pünktlich den Bahnhof Blumberg und Oli besorgte sofort für uns vier die Bahnfahrkarten.

2012 - Obligatorischer Sekt

2012 - Obligatorischer Sekt

Nach der obligatorischen Flasche Sekt von Jörg, saßen wir um 14.10 Uhr in der ziemlich voll besetzten Sauschwänzlebahn.

Die Bahn hat ihren Spitznamen von den vielen engen Kurven, so wie ein geringelter Schweineschwanz, über die es damals den Zügen möglicht war, die Höhenunterschiede zu überwinden.

Diese touristische Attraktion wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Ganz nebenbei konnten wir so auch ungestört unsere Bierreserven weiter minimieren. Die Dampflok zog den Zug beständig nach Weizen, wo wir um 15.39 Uhr unsere erste Wandertour zurück nach Blumberg beginnen konnten.

2012 - Plattform Sauschwänzlebahn

2012 - Plattform Sauschwänzlebahn

2012 - Unter Dampf

2012 - Unter Dampf

Vor uns lagen ca. 14 Kilometer Wanderweg zurück zum Auto. Von dort mussten wir dann noch weiter zu unserer Unterkunft fahren. Laut Zeitplan standen uns 5 Stunden (inkl. Pause) für die Strecke zur Verfügung.

2012 - Schnelles Tempo

2012 - Schnelles Tempo

Da es die erste Etappe in diesem Jahr war, konnten wir alle ein schnelleres Tempo wählen.  Die Wanderung war sehr abwechslungsreich. Im Schatten der schönen Wälder ging es auf schmalen Pfaden aufwärts. Die Eindrücke wechselten ständig. Nach jeder Biegung waren wir gespannt, was vor uns dahinter wohl erwartete.

Eine kleine Brücke über einen der zahlreichen Bachläufe, die talabwärts flossen oder ein schöner Ausblick auf die Wutach. Die ersten Kilometer führten uns auf schmalen Wegen durch die Wutachschlucht.

2012 - Über Bäche

2012 - Über Bäche

2012 - Sauschwänzlebrücke

2012 - Sauschwänzlebrücke

2012 - Flinke Hufe

2012 - Flinke Hufe

Teilweise sahen wir die Brücken und Schienen, auf denen wir einige Stunden zuvor durch die schöne Wutachschlucht nach Weizen unter Dampf gefahren wurden. Die Berichte über den Schluchtensteig haben nicht zu viel versprochen. Durch die schattigen Waldwege gab es auch keine Probleme mit der Sonne, die uns auf dieser Tour wohl gesonnen war.

Da Blumberg nicht direkt in der Wutachschlucht liegt, mussten wir für den letzten Abschnitt die traumhaften Pfade und Wege in der Schlucht verlassen und hinauf zwischen blühenden Raps- und Kornfeldern, sowie ausgedehnten Wiesen weiter laufen. Mit anderen Worten, eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tagesetappe, für die wir uns gern mehr Zeit genommen hätten.

2012 - Schmale Pfade

2012 - Schmale Pfade

2012 - Rapsfelder

2012 - Rapsfelder

Um 20.30 Uhr waren wir zurück am Auto und eine halbe Stunde später fuhren wir auf den Parkplatz des Gasthauses Schattenmühle. Dieses war für die folgenden 3 Nächte unsere Unterkunft und wir starteten von dort aus unsere Tagesetappen.

Der Wirt gab uns unseren Zimmerschlüssel und wir teilten kurzerhand die Betten im 4er-Zimmer auf.

Obwohl wir erst so spät dort ankamen und die Küche eigentlich schon geschlossen war, sorgte der sehr nette Wirt dafür, dass wir noch etwas zu essen bekamen. Zumindest zwei von uns plagte noch der Hunger. Nach einem leckeren Wurstsalat war auch diese Plage bekämpft und nach einigen weiteren Bieren zog uns die Müdigkeit in die Betten und ins Reich der Träume.

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Tag 2:

2012 - 4er Zimmer

2012 - 4er Zimmer

Nach einer erholsamen Nacht bereiteten wir unsere Tagesrucksäcke vor und gingen um 8.00 Uhr hinunter zum Frühstück. Die Frühstücksauswahl ließ fast keine Wünsche offen. Von Wurst und Käse, bis Marmelade und „Nussnougatcreme“ (Leider kein Nutella 🙁 ) war alles reichlich vorhanden.

Der Anblick der netten Kellnerinnen versüßte uns zusätzlich das Frühstück  🙂
Rundum eine wirklich gute Wahl der Unterkunft und sehr zu empfehlen.

Die schnelle Wanderung am Tag zuvor forderte Ihren Tribut ein. Jörg und Thorsten hatten sich in ihren Schuhen Blasen gelaufen. Dank Blasenpflaster konnten die Stellen schnell behandelt werden.

An diesem Tag wollten wir die Tour von Blumberg zurück zur Schattenmühle laufen. Damit wir nicht das Auto in Blumberg zurück lassen mussten, haben wir uns im Vorfeld einen Taxitransfer nach Blumberg organisiert.

Gegen 9.00 Uhr traf Egon, unser Taxifahrer, in der Unterkunft ein. Die Fahrt war mit und durch Egon sehr unterhaltsam. Egon war ein echtes Urgestein, mit seinem Witz und seiner Heiterkeit steckte er uns schnell an und so war die Fahrt ein echtes Vergnügen. Als wir ihm erzählten, dass wir am nächsten Tag zum Schluchsee wollten, bot er an, uns auch dort hin zu fahren. Aufgrund des umständlichen Bustransfers nach Schluchsee fragten wir nach seinem Fahrpreis und nahmen sein Angebot gern an, was uns ungefähr eine Stunde Fahrzeit ersparen sollte.

(Soweit zum nächsten Tag, nun aber zur Beschreibung dieses Tages.)

Dank Egon befanden wir uns direkt am Einstieg in die Wutachschlucht und konnten, nach einem kleinen Starttrunk, mit der Tour beginnen. Über einen schmalen Pfad und einer steilen Leiter erreichten wir die Schleifenbachwasserfälle.

2012 - Steile Leiter

2012 - Steile Leiter

2012 - Schleifenbachwasserfälle

2012 - Schleifenbachwasserfälle

2012 - Offene Landschaften

2012 - Offene Landschaften

Nach einem sehr schönen aber leider viel zu kurzen Stück des Weges, liefen wir die nächsten 4 Kilometer durch weniger auffällige Landschaft. Neben der Straße durchliefen wir die Ortschaft Achdorf, in der es eine Pilgerherberge für Wanderer gab, die auf dem Jakobsweg in Richtung Santiago de Compostela liefen.

Nach den 4 „Straßenkilometern“ wurden wir jedoch für den Rest des Weges mit tollen Eindrücken belohnt. Aber zuerst belohnten wir uns selbst mit einer Bierpause. Dafür kam uns eine Bank an einer Wegkreuzung gerade recht.

2012 - Ich will auch auf's Foto ...

2012 - Ich will auch auf's Foto ...

2012 - Geschafft ... Gruppenbild mit Schoko

2012 - Geschafft ... Gruppenbild mit Schoko

Ungefähr alle 4 Kilometer wurde wieder eine längere Rast eingelegt. Nachdem wir nun die offenen Landschaften hinter uns gelassen hatten, ging unsere Wanderung weiter in den bewaldeten Hängen der Wutachschlucht. Hier und da wurden die Bäche und auch mal die Schlucht überquert. Auf einer hölzernen überdachten Brücke erreichten wir einen traumhaften Rastplatz direkt am Wasser. Auf kreuz und quer liegenden Baumstämmen, die ein deutliches Zeichen dafür waren, das der kleine Bach deutlich mehr Gewalt haben kann, machten wir es uns bequem und genossen eines der Biere, die im Rucksack auf uns warteten.

2012 - Brückenquerung

2012 - Brückenquerung

2012 - Rastplatz

2012 - Rastplatz

Der weitere Weg wurde immer abwechslungsreicher und interessanter. Teilweise war zwischen dem Bach und den steil aufragenden Felswänden gerade nur Platz für einen schmalen Weg.

2012 - Schmale Pfade

2012 - Schmale Pfade

2012 - Natur genießen

2012 - Natur genießen

2012 - Grillplatz

2012 - Grillplatz

Nach einiger Zeit kamen wir an einer Feuerstelle vorbei, die sogar noch aktiv war. Rauch stieg zwischen den noch in der Glut liegenden Holzscheiten auf und zeigte, dass vor uns Leute den Grillplatz genutzt hatten aber das Feuer nicht löschten. Schon beim ersten Pusten in die Glut, flammte das Feuer sofort wieder auf. Dadurch konnten wir die restlichen Holzstücke kontrolliert abbrennen.

Nach kurzer Zeit setzte Regen ein und die Feuerstelle erlosch komplett. Wir setzten uns wieder in Bewegung und folgten weiter der Markierung des Schluchtensteigs. Einige Meter weiter, war am Wegesrand ein kleiner bemooster Überhang, über den wie eine feine Dusche das Regenwasser hinab fiel. Schoko und Thorsten empfanden diese Situation wie eine Einladung und duschten, leicht bekleidet, mit dem kalten Wasser. Ob das Bier oder der Inhalt der Flachmänner Einfluss auf diese Duschaktion hatten, bleibt ungeklärt. 😉

2012 - Regenwasserfall

2012 - Regenwasserfall

2012 - Kalte Dusche

2012 - Kalte Dusche

Gegen 18.00 Uhr erreichten wir wieder die Schattenmühle und sicherten uns eine halbe Stunde später ein schönes Plätzchen in der Gaststube. Die Wanderkilometer der letzten zwei Wanderungen steckten bei vielen in den Knochen und so gingen wir Vier direkt nach dem Abendbrot aufs Zimmer. Eine gute Gelegenheit nach dem Duschen mal im Fernsehen zu schauen, was in der Heimat los war. Dank des Satellitenfernsehens konnten wir im tiefsten Schwarzwald die Berliner Abendschau sehen. Oli und Schoko erreichten das Ende der Nachrichten nicht mehr und tauchten innerhalb kürzester Zeit ins Reich der Träume ab. Jörg versuchte immer wieder gegen die Schlafattacken anzukämpfen, aber er schlief immer wieder ein. Jedes Mal, wenn er wach wurde und von Thorsten grinsend angeschaut wurde, behauptete er, dass er nicht geschlafen und noch alles vom Film mitbekommen hätte. 🙂

Um 22.00 Uhr war dann wirklich für alle im Zimmer Nachtruhe.

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Tag 3:

2012 - Egon und die Trekker

2012 - Egon und die Trekker

Um 8.00 Uhr saßen wir wieder beim Frühstück. Denn wir waren ja um 9.00 mit Egon verabredet. Pünktlich um 9.00 stand Egon mit seinem Auto vor der Tür. Er war fast nicht wieder zu erkennen. In besten Sonntagsklamotten stand er vor uns. Mensch Egon das wäre doch nicht nötig gewesen, dass Du Dich extra so schick für uns machst. Wie sich herausstellte, fuhr er anschließend gleich zur goldenen Hochzeit eines Freundes in die Kirche und trug deshalb den feinen Zwirn.

Um 9.45 Uhr standen wir auf dem Schluchtensteig in Aha am Schluchsee und starteten die nächste Tagesetappe zurück zur Schattenmühle.

2012 - Immer schön bergauf

2012 - Immer schön bergauf

 

Natürlich ging es erstmal wieder mit einem schönen Aufstieg los. An einer Sitzgruppe mit herrlichem Ausblick auf den Schluchsee legten wir unsere erste Bier-Obstler-Schierker-Pause ein. Anschließend ein kurzer Abstecher auf den 1.043 Meter hohen Bildstein, von dem aus der Rundumblick auch wieder bemerkenswert war.

2012 - Erste Pause

2012 - Erste Pause

2012 - Auf dem Bildstein

2012 - Auf dem Bildstein

2012 - Rastplatz am Sportplatz

2012 - Rastplatz am Sportplatz

Die nächsten 4 Kilometer wurden, wie gewohnt, ohne Pause durchgelaufen. Auch dieser Weg war landschaftlich sehr abwechslungsreich. Bergauf, bergab durch schattenspendende Mischwälder oder über Wiesen und Lichtungen. Es war eine echte Freude, den Schluchtensteig zu erwandern. Kurz hinter Fischbach, an einem Sportplatz, hatten wir die ersten 4 Kilometer hinter uns. Ein idealer Ort für die nächste Pause. Mit einem Bier in der Hand und der Sonne im Gesicht genossen wir die Pause und die Ruhe. Wir versuchten 10 Minuten kein Wort zu sagen. Das gelang uns aber nicht. Es gab viel zu bereden auf dieser Tour.

 

Unter anderem wurden unsere Trekkerregeln manifestiert, die wir in den letzten Tagen aufgestellt hatten. Diese lauten wie folgt:

  1. Es geht immer bergauf.
  2. Haben wir die Wahl, ob bergauf oder bergab, dann wird immer bergauf gewählt.
  3. Müssen wir doch mal bergab, holen wir nur Schwung für den nächsten Aufstieg.
  4. In unklaren oder nicht eindeutigen Wegesituationen greift automatisch Regel Nr.1
  5. Sind wir uns nicht sicher, greift Regel Nr.2

Auf dem weiteren Wegeverlauf wurden die Regeln immer wieder überprüft – und es gab genügend Möglichkeiten für die Überprüfungen.

2012 - Plateau über Lenzkirch

2012 - Plateau über Lenzkirch

Nach 3 Kilometern vereinte sich der Schluchtensteig mit einem Geosteig, auf dem wir bis nach Lenzkirch liefen. Oberhalb von Lenzkirch, endete der Geosteig auf einem Plateau mit weiteren geologischen Informationen und einem weiten Ausblick über die Ortschaft. Weitere 4 Kilometer waren um, und so war dieses Plateau unser nächster Rastplatz.

2012 - Wegweiser in Lenzkirch

2012 - Wegweiser in Lenzkirch

Bei der Durchquerung der Ortschaft, ließen wir uns Zeit, um den schönen Ortskern genauer zu betrachten.

Hinter Lenzkirch ging es hinein in die Haslachklamm. Auch dieser Weg war eine wahre Freude. Auf einem schmalen Pfad ging es, unseren Trekkerregeln getreu, natürlich bergauf und dann hinein in die Klamm.

2012 - In die Haslachklamm

2012 - In die Haslachklamm

Mal direkt am Bachlauf entlang und mal weit oberhalb mit tollen Einblicken in die Schlucht. An der Stelle, an der die Haslach und die Gutach zusammenfließen und zur Wutach werden, war das Wasser so klar und sauber, dass man Lust bekam, direkt hinein zu springen. So empfand es jedenfalls Oli. Wie es der Zufall so wollte, befand sich nach der Überquerung der Gutach ein kleiner Kiesstrand, vor dem der Bach ein wenig aufgestaut wurde, und die Sonne zwischen den Bäumen direkt auf die Bucht schien. Oli und Thorsten schauten sich mit einem Grinsen im Gesicht an und entschlossen sich, dort baden zu gehen. Rucksäcke ab, Badehose an und schon waren die beiden im eiskalten Bachwasser und versuchten die anderen beiden „Mädels“ zu überreden, auch ins Wasser zu kommen. (9, 10) Dieser Versuch blieb erfolglos und so genossen sie ihr Bad allein.

2012 - Baden in der Wutach

2012 - Baden in der Wutach

2012 - Warten auf die Badenden

2012 - Warten auf die Badenden

Nach dieser Erfrischung lief es sich gleich doppelt so gut. Der Weg blieb so schön schmal und unbefestigt, so dass wir nur hintereinander laufen konnten. Der Abstand zwischen uns variierte, von dicht bis sehr weit, auf Grund der Trittsicherheit. 🙂

2012 - Felsenfoto Oli

2012 - Felsenfoto Oli

Nach einigen Minuten überquerten wir den Rötenbach, der zur Linken auch in die Wutach floss. Dadurch wurde der Bach deutlich breiter. Das nächste Etappenziel war das Räuberschlößle, eine alte Burgruine weit oberhalb der Wutach, deren äußere Mauern direkt auf die steil abfallenden Felswände gebaut wurden. Ein idealer Platz für eine „informative“ Rast und unsere obligatorischen Felsenfotos.

2012 - Felsenfoto Schoko

2012 - Felsenfoto Schoko

2012 - Felsenfoto Thorsten

2012 - Felsenfoto Thorsten

Diese Burg, die einst den Namen Neu Blumegg trug, wurde im 14. Jahrhundert von den Herren von Blumegg erbaut. Den Namen Räuberschlößle erhielt die Burg erst, als 1525 im Bauernkrieg die Burg eingenommen und zum größten Teil zerstört wurde. In den folgenden Jahren diente die Burg Räubern als Herberge, die von dort auf Raubzug in die umliegenden Dörfer gingen.

Laut Karte waren es nur noch 2,5 Kilometer bis zur Schattenmühle und damit dem Ende der Tagestour und so ließen wir uns Zeit beim Erkunden der Mauerreste.

Die letzten Kilometer waren absolviert und wir erreichten um 18.30 Uhr unsere Herberge – die Schattenmühle.

2012 - Die Schattenmühle

2012 - Die Schattenmühle

2012 - Platz an der Sonne

2012 - Platz an der Sonne

Die Sonne schien noch auf die große Terrasse und so suchten wir uns eine halbe Stunde später ein schönes Plätzchen in der Sonne und freuten uns auf das leckere Abendbrot.

Viel Zeit blieb uns nicht zum Essen, denn um 20.30 Uhr wurde das Champions League Finale, FC Bayern München gegen FC Chelsea, angepfiffen. Der Wirt hatte in einer der Gaststube eine große Leinwand aufgestellt und so stand Public Viewing nichts mehr im Wege.

Jörg zog sich bereits vor Beginn des Spiels aufs Zimmer zurück und so schauten Schoko, Oli und Thorsten zusammen mit den anderen Gästen das Spiel.

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Tag 4:

Der vierte und letzte Tag stand ganz unter dem Motto Entspannung.

Nach einem letzten guten Frühstück fuhren wir mit Sack und Pack gegen 09.00 Uhr in Richtung Bad Dürrheim ab. Nach rund 55 Wanderkilometern in den letzten drei Tagen sollten die Füße am letzten Tag verwöhnt und entspannt werden. Dafür war das Solemar in Bad Dürrheim genau richtig.

Uns erwartete im Solemar ein salzhaltiges Thermalwasser, das in Verbindung mit der Saunalandschaft genau das Richtige für uns war. Nach 4 Stunden Entspannung saßen wir wieder im Auto und fuhren zurück nach Berlin. Unterwegs wurde noch eine einstündige Mittagspause im „Restaurant Goldene Möwe“ eingelegt und gegen 21.00 Uhr war eine weitere tolle Trekkertour zu Ende. Vor uns liegt nun 1 Jahr der Vorfreude, bis wir wieder unsere Stiefel schnüren und wieder sagen

„back to the boots“.

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