Tag 2 – 26.05.2017

9:15 Uhr – gut gestärkt und ausgeruht machten wir uns an den Abstieg, zurück nach Bayrisch Eisenstein. Das nächste Tagesziel war die Schutzhütte auf dem Falkenstein und dorthin ging es über unseren Ausgangsort. Das hatte den Vorteil, dass wir nicht gleich auf der ersten Tagestour die komplette „Ausstattung“ mitnehmen mussten.

Für den Rückweg wählten wir einen kürzeren, aber nicht weniger schönen Weg zurück zum Auto.

Stock und Stein

Nach einem kurzen Boxenstopp am Auto, bei dem unter anderem auch die leeren Bierdosen gegen volle getauscht wurden, gingen wir erneut hinunter zum künstlichen Bachlauf parallel zum Großen Regen und liefen dieses Mal in die andere Richtung.

Vorbei an einer kleinen Staustufe unterquerten wir die Hauptstraße von Bayrisch Eisenstein und nur wenige Minuten später lag der Wanderpark vor uns. In diesem Park gab es Erklärungen zum Ort und der Region, sowie einige Spielgeräte für große und kleine Kinder. Ein besonderes Highlight war der Dorfweiher, mit einem Steg. Ein schöner Ort für eine Rast.

Wir schnallten die Rucksäcke ab, holten den frisch geräucherten Schinken und das Bier heraus und machten es uns auf dem Steg in der Sonne gemütlich.

Pause am Wanderpark

Schweren Herzens brachen wir ca. 30 Minuten später wieder auf, da noch eine ungefähr 4-stündige anstrengende Etappe bis zum Gipfel des Falkensteins vor uns lag. Vorbei am Lokschuppen des Localbahnmuseums ging es hinein in den Nationalpark bayrischer Wald. Die Wege waren absolut beeindruckend. Da wir uns im Nationalpark befanden, wurden Bäume, die bei Stürmen umgekippt sind, liegen gelassen und maximal Stücke herausgeschnitten, um Wege und Pfade wieder halbwegs begehbar zu machen. Es bereitete uns großes Vergnügen, dort unterwegs zu sein.

Immer bergauf

Schwere Wege für kurze Beine

Dieser Weg wird kein leichter sein …

Diese abwechslungsreiche Natur hat uns sehr fasziniert. Mit Sicherheit hat auch das traumhafte Wetter dafür gesorgt, dass wir so begeistert waren, von diesen Touren. Nach fast 9 Stunden erreichten wir gegen 18:00 Uhr unser nächstes Tagesziel, das Falkenstein Schutzhaus in 1300 Höhenmetern. Wir genossen, mit anderen Wanderern, auf der Terrasse die letzten wärmenden Sonnenstrahlen. Gegen 20.00 Uhr machten wir uns noch einmal auf zum Gipfel. Auch von dort hatten wir einen wunderbaren Ausblick und einen schönen Sonnenuntergang.

Blick vom Falkenstein

Sonnenuntergang Falkenstein

Nachdem die Sonne hinter dem Horizont verschwand, wurde es merklich kühler und so gingen wir zurück ins Schutzhaus. Mit Hilfe von Duschmarken, wärmten wir uns nacheinander in der Dusche auf und gingen danach zu Bett.


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