Tag 3

Ein neuer Tag brach an, jedoch ohne Sonne. Das machte uns nicht viel aus, da uns der Sonnenschein am Vortag viel wichtiger war. Für diesen Tag hatten wir uns eine leichte Wanderung ausgesucht, um die Beine nicht unnötig zu strapazieren. Wir suchten uns die erste Etappe des „wilde wasser weges“ im Stubaital aus. Nach dem Frühstück fuhren wir zum Parkplatz Langentaler Bach, an dem der Wanderweg begann.

Eingepackt in Regensachen und Wanderschuhen liefen wir die ersten Meter los, als bei Schoko die stechenden Schmerzen wieder stärker wurden. Kurzerhand entschied er sich, zurück zum Auto zu gehen und die Wanderschuhe gegen Turnschuhe auszutauschen und die Schmerzen am Fuß wurden für Ihn wieder erträglich.

Wilde-Wasser-Weg

Nach dem Startfoto folgten wir dem ausgeschilderten Weg an das Ufer der Ruetz.

Schon nach einer viertel Stunde kamen wir an den beeindruckende Ruetz Katarakt. Von einer eisernen Platzform hatten wir einen fantastischen Blick in diesen tosenden Bachverlauf. Das war sehr beeindruckend, wie sich das Wasser lautstark seinen Weg suchte. Über eine hölzerne Brücke wechselten wir die Bachseite und verließen den Katarakt. Der Bach lief deutlich ruhiger neben uns talabwärts und wir liefen weiter bachaufwärts schon nach wenigen Minuten erreichten wir einen Fischinformationspunkt. In mehreren kleinen und großen Becken waren tausende von Fischen zu beobachten. Unser nächstes Etappenziel war die Tschangelair Alm.

Tschangelair Alm

Wir mussten uns nicht lange überreden, dort einzukehren um eine flüssige Stärkung zu uns zu nehmen. Als wir die Tür zur Wirtsstube öffneten, schauten wir in den völlig überfüllten Gastraum. Nach einiger Zeit wurde der Tisch an der Tür frei und wir tranken ein frisches Bier.

Die Hütte war sehr gemütlich und die Stimmung war ausgelassen. Auf Grund der Fülle, war an Essen nicht zu denken. Laut Auskunft des Wirtes, hätten wir lange warten müssen. Wir kamen auf die Idee, auf dem Rückweg erneut dort einzukehren um Mittag zu essen. Also bestellten wir einen Tisch, um sicher zu sein, nicht wieder lange warten zu müssen.

Grawa Wasserfall

Der Weg ging weiter entlang am Ufer der Ruetz. Auf einer Sandbank standen plötzlich unzählbar viele „Steinmännchen“. Wir fühlten uns eingeladen, ebenfalls Steinmännchen aufzustellen. Gegen 13:30 Uhr erreichten wir das Ende unserer Etappe. Wir standen vor dem Grawa Wasserfall. Durch die tiefhängenden Wolken und die tosende Gischt waren wir wie in einem Nebel. Auf der Plattform vor dem Wasserfall erreichten wir den geplanten Endpunkt unserer Tour. Bei einer Pause auf der Plattform reizte es uns zwar, noch weiter zu laufen, aber durch den Regen, war der weitere Aufstieg zu matschig und rutschig. Nach einer Stärkung traten wir den Rückweg an.

Pünktlich zur vereinbarten Zeit waren wir zum Essen zurück in der Tschangelair Alm. Zum Glück war es nicht mehr ganz so voll und wir konnten in Ruhe unsere Essen genießen. Mit vollem Magen liefen wir gemütlich den Rest des Weges zurück zum Auto. Zum Glück ging es Berg ab. In den frühen Abendstunden erreichten wir uns Hotel und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

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