22a. Tour – 2016 – Klettertour zur Bettelwurfhütte Absamer Klettersteig

Absamer Klettersteig – 2. Aufstieg

Vorgeschichte:
2015 haben wir Drei -Oli, Schoko und ich (Thorsten)- bereits schon einmal diese Tour zur Bettelwurfhütte gemacht.
Am Anfang des über 4stündigen Aufstiegs lief alles ganz normal.
Doch ab der Hälfte der Tour merkte ich, dass es mir immer schlechter ging. Die Kraft ließ nach, Übelkeit stieg auf, die Beine wurden immer schwerer. Stück für Stück kämpfte ich mich durch diesen Klettersteig. Oli und Schoko hatten außer den tüpischen leichten Ermüdungserscheinungen keinerlei Probleme. Aus dem geplanten 4 ½stündigen Aufstieg wurden durch mich 6 ½ Stunden.
In der Bettelwurfhütte angekommen saß ich, am Ende meiner Kräfte auf der Bank mit zitternden Beinen. Erst nach einer Johannesbeerschorle und eine kräftigenden Suppe, zu der mich zum Glück der Hüttenwirt überredete, kamen langsam die Kräfte wieder und die Krämpfe in den Beinen ließen nach. Zum Glück übernachteten wir auf der Bettelwurfhütte.
Ich merkte, dass ich das 1.Mal an meine Grenzen beim Klettern gekommen bin. Immer wieder stellt ich mir die Frage, warum dieses Mal? War es der stressige Alltag in den Wochen vor der Tour, einige Kilo zu viel an Körpergewicht, plötzliche Höhenunverträglichkeit oder das Alter? Vielleicht alles zusammen?
Nachdem wir wieder zu Hause waren, stand für mich fest, dass ich diese Tour noch einmal testen musste, um die Ursache herauszubekommen.
Schnell konnte ich die anderen Beiden überreden, die Tour im folgenden Jahr erneut zu machen. Diesmal trainierte ich meine Kondition, legte einige Kilo ab und achtete auf weniger Stress in der Zeit davor. Somit konnte es dann nur noch die Höhenunverträglichkeit oder das Alter sein.
Unter diesen Voraussetzungen starteten wir Drei erneut am 30.09.2016 zu einer 4tägigen Tour.
Der 1.Tag galt nur der entspannten Anreise ins österreichische Stubaital. Am Vormittag starteten wir in Berlin und erreichten am Nachmittag unsere Unterkunft, das Hotel Bergland in Neustift. Wir bezogen unser gemütliches 3-Bettzimmer bei Familie Auer und suchten uns für das Abendbrot ein ansprechendes Restaurant.

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